FDP Aldenhoven mit erfolgreichem Ortsparteitag

Am vergangenen Montag fand in der Gaststätte Thoma in Siersdorf der
ordentliche Ortsparteitag der FDP Aldenhoven statt. Als Gast konnte
der Vorsitzende Niclas Pracht die Bundestagsabgeordnete Katharina
Willkomm sowie den Jülicher Fraktionsvorsitzenden Clemens Schüssler
begrüßen. Neben den Rechenschaftsberichten und Anträgen zur
Beitragsordnung stand vor allem die politische Diskussion im
Vordergrund. Katharina Willkomm berichtete von ihrer Arbeit aus
Berlin und nahm dabei natürlich auch Bezug auf aktuelle Themen wie
den Fall Maaßen sowie den Hambacher Forst, welche von der FDP
Fraktion deutlich kritisiert werden. FDP-Vize Franz-Peter van Eisern
bemängelte die Wohnraumsituation, welche selbst in Aldenhoven
angespannt ist und kritisierte das komplizierte Baurecht.
Für die Europawahl im nächsten Jahr sicherten die Freien Demokraten
ihre Unterstützung im Wahlkampf zu um ein Zeichen für Europa und
für die EU zu setzen, wovon wir „hier in der Nähe zum Dreiländereck
tagtäglich profitieren“, so Pracht.
Mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 merkte er aber auch an:
„Politikverdrossenheit wird nicht nur in Berlin oder Brüssel verstärkt,
sondern auch in Aldenhoven. Das Vorgehen bezüglich der GAL
entspricht nicht dem Eltern- und Schulwillen und ist darüber hinaus
noch mit vermeidbaren Kosten verbunden, welche sich gerade
Aldenhoven nicht leisten kann. Und auch in der Moscheediskussion ist
immer noch keine klare Entscheidung getroffen wurden. Als FDP
Aldenhoven wollen wir weiterhin die Stimme der Vernunft sein und ab
2020 unsere Stimme im Gemeinderat erheben. Mitstreiter sind hierbei
ausdrücklich willkommen.“

Foto: FDP Vorsitzenden Niclas Pracht, FDP-Vize Franz-Peter van Eisern, Bundestagsabgeordnete Katharina Willkomm, Schatzmeister Stefan Peterhoff, Beisitzer Tim Bahr und Jülichs Fraktionsvorsitzender Clemens Schüssler (v.l.)

Einaldung zum Ortsparteitag der FDP Aldenhoven am 01.10.18

Alle Interessierten sind eingeladen dem ordentlichen Ortsparteitag der FDP Aldenhoven beizuwohnen. Dieser wird am 01.10.2018 um 19:30 in der Gaststätte Thoma, Bettendorfer Straße 3 in Siersdorf abgehalten.

Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:

  1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit, Änderung der Tagesordnung
  2. Wahl einer Versammlungsleitung und eines Protokollführers
  3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
  4. Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters
  5. Bericht der Rechnungsprüfer
  6. Aussprache zu den Berichten
  7. Genehmigung des Rechenschaftsberichts
  8. Anträge
    1. Änderung §14 Finanz- und Beitragswesen
    2. Beitragsordnung
    3. Sonstige
  9. Verschiedenes

Außerdem ist natürlich genügend Gelegenheit für Anfragen oder Anregungen an den Ortsverband und seine Mitglieder. Daher freuen wir uns sehr auf alle Gäste!

Tobias Neulen und Niclas Pracht beim Tag der offenen Tür des türkisch-islamischen Kulturvereins in Aldenhoven

Der Einladung zum Tag der offenen Tür des türkisch-islamischen Kulturvereins Aldenhoven kamen unser Schriftführer und unser Vorsitzender nach und trafen sich bei bestem Wetter mit dem Vorsitzenden Rahmi Demirtas. Während der Führung durch die aktuelle Moschee wurden uns die Pläne für den Neubau an gleicher Stelle vorgestellt. Dieser ist seit Jahren geplant und umfasst das neue modernere Gebetshaus mit zusätzlichen Seminar- und Lehrräumen, sowie neue Parkplätze. Der Rat in Aldenhoven zögert allerdings eine Entscheidung schon länger heraus, auch wegen Bedenken seitens der Anwohner. Beispielsweise werden Probleme beim Parkplatzangebot in der Einbahnstraße auch in Zukunft gesehen. Die resultierende Ungewissheit hindert den Verein nun an deren weiterer Planung, denn auch bei Absage durch den Rat würde der Verein an gleicher Stelle mit der aktuellen Moschee verbleiben, diese aber aufwendig restaurieren und renovieren.

Wir hoffen, dass zeitnah eine Entscheidung, egal in welche Richtung, getroffen wird, damit sowohl Verein als auch Anwohner endlich Gewissheit und Planungssicherheit haben. Die momentane Hängepartie ist von niemandem zu begrüßen.

v. l. n. r.: Tobias Neulen, Rahmi Demirtas, Niclas Pracht (Foto zur Verfügung gestellt von A. Zantis)

Der Aldenhovener Rat tagte erneut zur Raumfrage der GAL

Nach der sehr emotionalen Sondersitzung am 3. Mai hat sich der Gemeinderat erneut mit der GAL beschäftigt. Auch die Ratssitzung vom 17. Mai war sehr gut besucht und die Stimmung eine deutlich sachlichere.

Erfreulich ist, dass die Verwaltung viele Konzeptideen eingebracht hat, wie die Zukunft der Schule, sowie der Schülerinnen und Schüler aussehen könnte. Von Neubau, über Renovierungen bis hin zu Erweiterungsbauten reichten die Konzepte. Aufgrund dessen hat der Rat einstimmig beschlossen, das Thema erneut auf die nächste Sitzung zu verschieben um sich über die vorgestellten Möglichkeiten beraten zu können.

Weiterhin offen und ungehört -so zumindest der Eindruck- bleibt der Wunsch der Eltern und der Schule, die 8. Klasse in Linnich niederzulassen. Der Rat wird wohl an seinem Beschluss, die 8. Klasse in Aldenhoven anzusiedeln, festhalten. Sehr zum Leidwesen der Schule, der Schülerinnen und Schüler und dem Steuerzahler.

Denn egal für welche Variante die Entscheidung fallen wird, sie wird eine Herrausforderung für den Haushalt der Gemeinde die so nicht sein müsste.

Sondersitzung des Aldenhovener Rates zur Raumfrage der GAL

Die Sondersitzung des Rats bei dem nun endlich über die Zukunft der Aldenhovener Schule GAL entschieden werden sollte brachte für die betroffenen Eltern leider nicht die erhoffte Klärung. Es kam viel mehr zu teilweise emotional geladenen Schuldzuweisungen, was die Wortmeldung des Sprechers des Elternrats der Schulen und die Empfehlungen der Schulleitungen nebensächlich werden ließ. Es war ernüchternd ansehen zu müssen, wie das eigentliche Ziel aufs Neue aus den Augen verloren wurde, was durch die Abschließende Entscheidung untermauert wurde. Die achte Jahrgangsstufe soll gegen die Bitten der Eltern und Schulleitungen in Aldenhoven bleiben und die Verwaltung wurde erneut damit beauftragt die Konzepte für die daraus resultierende Situation anzufertigen und in der nächsten Ratssitzung vorzustellen –was de facto schon in der Vergangenheit passiert ist-.

Es hätte zu einer Entspannung der Situation kommen sollen, doch die Entscheidung wurde weiter aufgeschoben, was wiederum bereits fehlende Zeit kostet, wenn man die wachsenden Platzprobleme der Schule betrachtet.

Wir hoffen auf die Verwaltung, die nun hoffentlich kreativ die Konzepte überdenkt. Wir auf der anderen Seite haben in dieser Ratssitzung viel Potential für eine lösungsorientierte Kraft gesehen und hoffen dieses Potential ab 2020 ausschöpfen zu dürfen!

Auch Patrick Schunn, Vorsitzender der FDP Linnich, sieht die Ratssitzung und vor allem die resultierende Außenwirkung kritisch.

Die FDP Aldenhoven begrüßt die Konkretisierung der Integrationspauschale

Die Landesregierung hat die Verteilung der 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale konkretisiert. Der Verteilschlüssel sieht vor, dass die Mittel anteilig nach Flüchtlingsaufnahmegesetz und Anzahl der Personen mit Wohnsitzauflage für die Kommunen berechnet werden

Der Aldenhovener FDP-Vorsitzende Niclas Pracht begrüßt die Neuregelung des Gesetzes: „Die schwarz-gelbe Landesregierung unterstützt uns in Aldenhoven damit bei der Erfüllung der Integrationsaufgaben vor Ort. Gerade für unsere finanziell stark angeschlagene Gemeinde ist die Zuweisungen in Höhe von 52.594 Euro wichtig, um die bereits geleisteten großen Anstrengungen zur Integration von Flüchtlingen fortführen zu können. Wir sehen diese finanzielle Entlastung auch als Anerkennung und hoffen, dass der Rat das Geld an entsprechend sinnvolle Stellen investiert.“

„Die NRW-Koalition hat mit der Verabschiedung des Landeshaushalts für 2018 den Kommunen 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale zur Verfügung gestellt, die sie bei der Erfüllung der Integrationsaufgaben vor Ort unterstützen sollen. Das ist ein wichtiges Signal des Landes, dass die Kommunen mit der Aufgabe der Integration nicht allein gelassen werden“, ergänzt Stefan Lenzen, FDP-Landtagsabgeordneter für den Kreis Düren.

Unter Rot-Grün wurden keine Mittel aus der Integrationspauschale an die Kommunen weitergeleitet. Die Landesregierung hat jetzt den Gesetzentwurf vorgelegt, der eine Rechtsgrundlage zur Verteilung dieser Mittel an die einzelnen Gemeinden einführt. Lenzen: „Die gesetzliche Regelung der Zuweisungen aus der Integrationspauschale an die Gemeinden wird mehr Verbindlichkeit bei der Integration vor Ort schaffen. Die Verteilung richtet sich nach den unterschiedlichen Belastungen der Kommunen aufgrund der tatsächlichen Flüchtlingszahlen. Die zusätzlichen Mittel für Integrationsmaßnahmen sind ein wichtiger Baustein der Integrationspolitik des Landes und sorgt für Planungssicherheit vor Ort.“

FDP Aldenhoven verwundert über den Gemeinderat

Mit Verwunderung blicken die Freien Demokraten in Aldenhoven auf die jüngste Entscheidung des Gemeinderats. So wurde gegen die Empfehlung des Bürgermeisters und der Verwaltung über alle Fraktionen hinweg beschlossen, dass die Gemeinschaftsgrundschule mit der Gesamtschule die Räumlichkeiten tauschen. „Es ist beschämend, dass eine Gesprächsanfrage der Elternvertretung an den Bürgermeister, das Schulamt sowie die Fraktionsvorsitzenden zu einem interfraktionellen Gespräch so mit Füßen getreten wird. Hier wurde ohne zeitliche Not eine unbefriedigende Entscheidung getroffen“ fand FDP Vorsitzender Niclas Pracht klare Worte. „Wir Liberalen stehen immer für eine offene, transparente Diskussion mit den Bürgern. Wir müssen das Wohl der Schüler in den Fokus stellen“ so Pracht weiter. Als Elternteil ist FDP-Beisitzer Tim Bahr direkt betroffen: „Wir fühlen uns wie im Wanderzirkus. Ob die achte Klasse in Linnich oder Aldenhoven unterrichtet wird, da blickte vorher schon keiner mehr durch. Jetzt soll die ganze Schule umziehen – mit Schulqualität hat dies nichts zu tun. Auch für die Grundschüler, welche nun weite Wege zur Schwimmhalle auf sich nehmen müssen und aus ihrem gewohnten Umfeld rausgenommen werden, ist dies nicht hinnehmbar. Durch diese Entscheidung wird der Schulstandort Aldenhoven gefährdet.“

Die Aldenhovener FDP fordert den Rat auf die Entscheidung zu überdenken und zukünftige Gesprächsangebote mit den Beteiligten wahrzunehmen.

Update vom 08.04.2018:

Kreisparteitag bestätigt Alexander Willkomm im Vorstand

Ein äußerst langer, aber harmonischer und vor allem produktiver, Kreisparteitag liegt hinter uns, wie auch die lokale Presse berichtet. Wir gratulieren dem Team um Alex Willkomm zu dem tollen Wahlergebnis und freuen uns natürlich vor allem, dass unser Vorsitzender Niclas Pracht weiterhin als Beisitzer im Vorstand agieren wird.
Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln und den Blick auf 2020 zu werfen.

Alexander Willkomm wurde einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Ihm stehen Klaus Breuer, Katharina Kloke MdB und Patrick L. Schunn  als Stellvertreter zur Seite. Kreisschatzmeisterin bleibt Ruth Hartwig. Neuer Schriftführer ist Clemens Schüssler. Den Vorstand komplettieren Niclas Pracht, Elmar Gerards, Walter Obladen, Andrea Wolff, Jochen Bihn und Markus Rohowsky als Beisitzer.

FDP Aldenhoven begrüßt und unterstützt Industrieerweiterung

Die Freien Demokraten in Aldenhoven begrüßen die geplante Erweiterung der Gewerbegebiete in Aldenhoven sowie in Siersdorf. „Zusammen mit dem geplanten Infrastrukturausbau, bestehend aus dem Glasfaserausbau, dem Gleisanschluss sowie dem Ausbau des Bahnradwegs von Aldenhoven nach Jülich, ergibt sich die Möglichkeit sowohl für unsere Bürger als auch für Firmen die Attraktivität unserer Gemeinde enorm zu steigern“, fasst FDP-Vorsitzender Niclas Pracht die Gefühlslage zusammen. Es gilt diese aufkeimende Entwicklung zu unterstützen und bestenfalls zu beschleunigen. Hierbei dürfen allerdings die kleineren Ortschaften in der Gemeinde nicht außer Acht gelassen werden. Auch in diesen sollte insbesondere der Glasfaseranschluss ermöglicht werden um die Digitalisierung nicht zu verschlafen.

Damit einhergehend muss als weiterer Schritt die Wohnraumsituation analysiert und verbessert werden. Auf der einen Seite heißt es auf dem angespannten Wohnungsmarkt anzusetzen und auf der anderen Seite müssen Neubaugebiete erschlossen werden. Gerade für junge Menschen und Familien gibt es hier aktuell nur wenig Möglichkeiten.